Coffea arabica


Wildkaffee aus Äthiopien

Sehr schön zu sehen - die aufgebrochene Zellstruktur


Ob Siebträgermaschine oder eine der unterschiedlichen Handzubereitungen...am Ende steht immer ein Kaffeegetränk mit einem hohen Genusswert!


"Meine kleine Kaffeeküche" hat sich erweitert...

 

...grammgenaue Einstellarbeiten - für den "perfekten Espresso" nach individuellem Geschmack. :-)

Erstes akzeptables Ergebnis..."marmoriert und haselnussfarbig"...ca. 25 Gramm in ca. 30 Sek. bei 92°C.

Die Crema hielt sich ca. 3 Minuten.

                Sauberkeit muss sein...

                Grundreinigung der Kaffeemühle (Espressomühle der Fa. Anfim)

Reinigung inklusive Entfernung der Mahlscheiben. Die Restmehlmenge beträgt einiges und macht (vorausgesetzt man betreibt die Mühle nicht im Dauerbetrieb) einen Bezug ohne Genuss erforderlich.

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                      Handgemahlen

Die Hario Skerton Handmühle: Zerlegt zur Reinigung.

In meinen Augen hat diese Handmühle folgende "Vorteile":

1. Keine Restmehlmenge (< 0,5 Gramm) verbleibt nach dem Mahlen in dem Mahlwerk. Die Restmehlmenge ist auf den Fotos zu erkennen - mehr ist dort nicht zu finden.

2. Die Reinigung ist unkompliziert und einfach mit einem Pinsel und (feuchtem) Tuch (wegen den ätherischen Ölen) zu erledigen, so das man immer in der Lage ist puren Geschmack zu genießen. 

3. Die Demontage und Montage der Mühle ist simpel und ohne Aufwand zu bewerkstelligen


Wo Vorteile sind, sind auch "Nachteile" - zumindest sehe ich folgende Punkte als Nachteil:

1. Mir persönlich "gefällt" die Verarbeitung nicht - aber das ist sicherlich "Geschmacksache"

2. Die Homogenität des Mahlguts lässt zu wünschen übrig, was sich allerdings auf Grund des Preises "verschmerzen" lässt

3. Kein Nachteil!...es dürfte sich von selbst verstehen, dass diese Mühle nicht geeignet ist qualitativ gutes Mahlgut zur Espressozubereitung herzustellen. Sollte es dennoch jemand können, würde ich mich über eine Verkostung freuen. :-)


               Aeropress-Zubereitung

Die AeroPress-Zubereitungsmethode hat endlich bei mir Einzug gehalten.

Alle Parameter (Bohnenmenge, Wassermenge/-Temperatur, Ziehzeit, Presszeit) stimmten und somit erhielt ich einen hervorragenden Kaffee mit einer Vielfalt an geschmacklichen Nuancen.

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                          Handfiltern

                                                                       Kaffeegenuss durch Handfiltern


An dieser Stelle noch einige Anmerkungen zu der o. g. Aufbrühmethode...


- Die Kaffeebohnen wurden mit dem passenden Mahlgrad entsprechend der gewünschten Trinkmenge gemahlen.

- Das Mahlen erfolgte mit einer Hario Skerton Handmühle.

- Auf "umrühren" während der Brühzeit wurde verzichtet - Turbulenzen im Aufguss durch den "Schwanenhalswasserkocher".

- Blooming erfolgte gemäß üblicher Zeit - ca. 20 bis 30 Sekunden.

- Der Aufguss dauerte insgesamt ca. 4 Minuten.

- 18 Gramm Bohnen auf ca. 350 ml 88°C warmes, weiches Wasser lieferten einen hervorragenden handgebrühten Kaffee. :-)


Von links nach rechts...

Frisch gemahlener Kaffee im Handfilter Mellita 102 - blooming - am Ende ein homogenes Bild nach 5 Minuten Durchlaufzeit...das schmackhafte Ergebnis in der Tasse

 

Anmerkungen:

Der Kaffee war eine Arabica-Robusta-Mischung in einer handelsüblichen, preiswerten, elektrischen Mühle (Preis: ca. 30 Euro/Scheibenmahlwerk) gemahlen. Das Mahlgut zeigte sich leider nicht in einem optimal gleichmäßigem Zustand (auch wurden die Bohnen beim Mahlvorgang vermutlich zu warm), was aber letztendlich Durchlaufzeit und Geschmack kaum beeinflusste. Nach dem Blooming von ca. 25 Sekunden konnte die Gesamtdurchlaufzeit von gut 5 Minuten ohne Probleme erreicht werden. Nachdem die Wassermenge in der genannten Zeit durchgelaufen war, zeigte sich das "Bild" im Filter als durchaus gut. Wie man auf dem 3. Foto von links sieht, bildete sich kein "Trichter". Der Vollständigkeit wegen möchte ich noch erwähnen, dass die Verwirbelungen im Handfilter durch das Aufgießen (was auf Grund des dafür geeigneten Ausgusses des Wasserkochers ermöglicht wurde) und nicht durch umrühren erfolgten.

Der wichtige Parameter von ca. 92°C Wassertemperatur wurde eingehalten.


Verkostung...

Ein toller gewaschener Arabica (Varietät: Caturra, Catuai) mit zahlreichen Nuancen, welche sich in allen Bereichen der Temperatur zeigen. Selbst "kalt" (unter 40°C) noch ein Genuss.
Zubereitung in der Aeropress mit 6g/100ml, Wassertemperatur ca. 90 - 92°C, Ziehzeit inklusive Abpressen ca. 2,5 Minuten.

Selbstverständlich fand das Vorspülen des Papierfilters statt, genauso wurden die Bohnen erst kurz vor der Zubereitung gemahlen. Hierbei achte ich penibel auf kurze Zeiten - es handelt sich hierbei um max. 30 Sekunden ab Ende Mahlvorgang bis zur ersten Berührung mit dem passend temperierten (weichen) Wasser.   


Ein paar wenige Impressionen aus meiner Präsentation...