Lieber Besucher,

an dieser Stelle wird sich zukünftig alles über Kräuter&Tee wieder finden. Ziel ist es, verschiedene Kräutertees vor zu stellen und diese eventuell auch mit einem kurzen Feedback/Tipp zu versehen.

Auch Kräuter im Allgemeinen werden sich unter dieser Rubrik finden.

Alle hier vorgestellten Kräuter & Tees  sind in Bild und Wort nach eigenem Empfinden wider gespiegelt.

Es gilt für Kräuterteezubereitungen:

Aufguss mit sprudelnd kochendem Wasser

(Im Bild links 10 Gramm frische Minze auf ca. 400 ml Wasser)

Anmerkung: Empfehlungen, welche der Erhaltung der Gesundheit zuträglich sind, fließen ausschließlich in unsere Beratungen mit ein.

Hinweis: Das Thema "Pyrrolizidinalkaloide in Kräutertees" vernachlässigen wir bewusst!


Frische Minze aus dem eigenen Garten (aufbereitet von Hr. Hey)

Nach 7 Tagen Trocknung im Halbschatten bleiben von 38 Gramm feinsten grünen Minze-Blättchen 4 Gramm.

Das Geschmacksempfinden ist unterschiedlich - manche Menschen mögen auch sehr gerne frische Blätter in der Zubereitung. Ich dosiere ca. 10 Gramm frische Minze auf ca. 400 ml sprudelnd kochendes Wasser (siehe Bild oben).

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Vorgestellte Kräutertees

Salbei...

Brennessel...

Pfefferminze...

Anis-Kümmel-Fenchel...

Verveine...

...herb

...süßlich

...erfrischend

...süßlich

...erfrischend



Getrocknete Salbeiblätter

Zum Trinken eignet sich eine Ziehzeit von 1 - 3 Minuten (Das Foto zeigt einen 3-Minuten-Tee) - möchte man gurgeln, empfehlen sich 10 Minuten Extraktion.

Der Geschmack stellt sich als erfrischend zitronig, leicht bitter, kühlend und adstringierend dar.

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Getrocknete und geschnittene Brennesselblätter

Durch Recherche findet man schnell den Begriff "Königin unter den Heilpflanzen" für die Brennessel...

Ziehzeit, wie bei allen Kräutertees, je nach Geschmack zwischen 5 und 10 Minuten (Das Foto zeigt einen 10-Minuten-Aufguß).

Geschmacklich lässt sich der Brennesselaufguß als krautig und leicht süß bezeichnen.

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Pfefferminze

...eine von über 600 verschiedenen Varietäten...

Es gilt auch hier - Ziehzeit mindestens 10 Minuten beim einem Aufguss mit sprudelnd kochendem Wasser

Der Geschmack dieser Minze lässt sich als "leicht scharf" bezeichnen mit einer angenehm kühlenden Frische.

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Anis-Kümmel-Fenchel

Eine der bekanntesten Mischungen, wenn es um Kräutertees geht. Wohltuend und entspannend mit einem süßlich angenehmen Geschmack. 

Bei diesem losen Kräutertee wiege ich die Portion vor der Bearbeitung im Mörser ab. Nachdem die Samen zerkleinert wurden stellt sich ein wesentlich intensiverer Geschmack dar. Die ganzen Samen geben logischerweise viel weniger Aroma durch ihre wesentlich kleinere Oberfläche ab. 

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Verveine

Unübertroffen mit ihrem aromatisch-zitronigen Geruch und Geschmack findet man dieses Eisenkraut auch unter der Bezeichnung Zitronenkraut.

Auch hier findet das Abwiegen vor der Zerkleinerung statt - dies bringt wie bspw. bei Anis-Kümmel-Fenchel einen deutlich intensiveren Geschmack.

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Der eine und andere Tipp...

Kurz vor dem Aufgießen zerkleinere ich zur besseren Extraktion z. B. Anis-Kümmel-Fenchel-Samen im Mörser.

Das Ergebnis ist eine wesentlich intensivere Tasse bei gleicher Dosierung.

Auch Verveine lässt sich besser extrahieren, wenn man die abgewogenen, losen Blättchen im Teebeutel zerdrückt - die Unterschiede sind nicht nur geschmacklicher Natur.

Im Besonderen bei der Anis-Kümmel-Fenchel-Mischung dankt der Verdauungstrakt nach einer üppigen Mahlzeit mit einem deutlich positiveren Effekt gegenüber den unzerkleinerten Samen .

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Ebenfalls einen positiven Effekt liefert eine selbst zusammengestellte Kräutertee-Mischung...

Bspw. besteht die Möglichkeit eine Art Espresso aus Tee herzustellen. Damit ist eine hohe Dosierung auf "wenig" Wasser gemeint. Der Vergleich zum Espresso, welcher in der Herstellung wesentlich aufwändiger wäre, deshalb, weil dieser die Verdauung positiv unterstützen kann. 

 

Ich persönlich bevorzuge eine Mischung aus Anis-Kümmel-Fenchel, Salbeiblätter, Kamille, Melisse und Süßholz.

Insgesamt liege ich mit veränderlichen Gewichtsanteilen bei ca. 4 Gramm Tee, welche ich mit ca. 125 ml kochendem Wasser übergieße und ca. 30 Minuten abgedeckt ziehen lasse. Der Tee erreicht nach dieser Zeit Trinktemperatur.


Tee in der TCM-Ernährung

 

Pfefferminze       kühl & scharf (Holz & Metall)

Süßholz                neutral & süß (Erde & Metall)

 

Die Kombination dieser Kräuter, in Form eines Tees, kommen den Verdauungsorganen "Milz/Magen" aus der Wandlungsphase Erde zugute.

Zum einen liefert das Süßholz die Süße (zum Aufbau von "Säften") mit einem neutralen Temperaturverhalten, welche die Milz unterstützen ("Milz liebt Wärme"), zum anderen bringt die Pfefferminze den kühlen ("Magen liebt Kälte") und scharfen Charakter in dieses hervorragende Getränk. Somit birgt diese Kombination in der richtigen Zusammensetzung gutes Potenzial für die Verdauung...aber nicht nur...da beide Rohstoffe die Wandlungsphase Metall beinhalten, unterstützen diese auch die Lunge.

Ich mische selbst, was mir ermöglicht unterschiedliche Minzen ein zu setzen. 


Kräuter-Vorstellungen

Kräutersammlung

 

Mit wenig Platz, lässt sich eine kleine Sammlung von Kräutern anlegen. Diese bereichern bei mir die leichte (mediterrane) Sommerküche.

 

Verschiedene Arten von Basilikum, Rosmarin, Thymian, Oregano und unterschiedliche Minzen fühlen sich in halbschattiger Lage wohl.

Sie liefern ganz frische Zutaten, welche sich hervorragend mit dem jeweiligen Gericht variabel verändern.

 

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Jiaogulan

 

wird in China seit dem frühen 15. Jahrhundert genossen. Der Teeaufguss aus den herb schmeckenden Blättern gewinnt einen süßlichen, lakritzähnlichen Charakter. 

 

Mir ist das persönliche Empfinden beim Genuss der Blätter wichtig. Ein paar wenige Blätter begleiten meine Speisen als Kräuter-Würzung. Ein tolles Erlebnis ist ein Tee aus frischen Pflanzenteilen. Ich mische mit Pfefferminze anteilig 50-50. 

 

Info:

In den hügeligen Süd-Regionen Chinas trägt das Kraut den Namen "Xiancao", was soviel bedeutet wie "Kraut der Unsterblichkeit".

 

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Basilikum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Thymian

 

 

 

 

 

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Salbei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Oregano

 

ist ein würziges Kraut. Es besitzt einen ganz leicht bitter-scharfen Geschmack von hoher aromatischer Qualität. Oregano bereichert den Genusswert meiner Speisen den ganzen Sommer über. Ich erhitze das Kraut nicht, sondern füge es erst am Ende des Kochvorganges hinzu.

 

Das bekannte Gewürzkraut, findet seit dem 17. Jahrhundert in der mediterranen und mitteleuropäischen Küche Anwendung.

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